Überraschung!
Lichtblicke sieht Lloyd´s nicht: Die kaum kalkulierbaren Einflüsse, die von der technischen Entwicklung, wirtschaftlichen und politischen Faktoren ausgehen, machen es schwer, Prognosen über eine Erholung dieser Branche abzugeben.
Zahlreiche Schiffe sind aufgelegt, dümpeln in einsamen Buchten und auf Reede vor Anker oder dampfen in langsamer Fahrt beschäftigungslos, in Hoffnung auf irgendeine Ladung, über die Weltmeere.
Ein Banker einer namhaften schiffsfinanzierenden großen Bank erklärte jüngst, die Reeder müßten sich auf eine Stärkung ihrer finanziellen Basis einstellen, denn die Geldinstitute sähen sich gezwungen, ihre Kriterien für Schiffsfinanzierungen erheblich zu verschärfen. Eine Reihe von Banken werde sich ganz aus diesem Geschäft zurückziehen.
Denn die Finanzierung von Schiffen ist risikoreich geworden, weil angesichts der Übertonnage viele Reedereien kaum mehr die Betriebskosten erwirtschaften - von den Finanzdiensten ganz zu schweigen. Weltweit sind nach Ermittlungen von Lloyd´s 1.663 Schiffe aufgelegt, 80 Millionen tdw und damit mehr als ein Viertel der Weltflotte von 422,6 Millionen!"
... vom 3. August 1984!
Sind Sie auch darauf hereingefallen?
Diesen Scherz erlaubte sich der Kolumnist und Schiffsexperte Michael Rathmann in seiner Kolumne "Ceterum Censeo" in der Zeitschrift HANSA 2010, Nr. 1 (Seite 72)
Die Krise wurde überwunden. Zwischenzeitlich entwickelten sich Schiffsbeteiligungen zu einer der sichersten Anlageformen überhaupt. Laut einer umfassenden Erhebung von Fondsmedia wurden 92,5% aller beendeten Schiffbeteiligungen der letzten 25 Jahre mit einem durchschnittlichen Vermögenszuwachs von 6,7% (netto, nach Steuern!) endabgerechnet. Selbst die Misserfolge brachten immerhin im Schnitt noch rund 76% des eingesetzten Kapitals zurück. Wohlgemerkt - das ist der Durchschnitt der gesamten Branche! Die Ergebnisse der führenden Emissionshäuser sehen noch besser aus.
Die Frage ist, ob wir diesmal "endlich" eine Krise haben, die ewig dauert. Es ist interessant, dass manche Menschen sich nur an Negativszenarien halten und positive Chancen erst erkennen, wenn andere sie wahrgenommen und das Geld verdient haben. Wir können beobachten, dass das Krisenmanagement der Branche dazugelernt hat. Auch mehren sich bereits die Anzeichen für eine Normalisierung. Wer jetzt einsteigt, wird gut verdienen. Wenn er sich an Fakten und Vernunft orientiert, statt an irrationaler Panik.
Zahlreiche Schiffe sind aufgelegt, dümpeln in einsamen Buchten und auf Reede vor Anker oder dampfen in langsamer Fahrt beschäftigungslos, in Hoffnung auf irgendeine Ladung, über die Weltmeere.
Ein Banker einer namhaften schiffsfinanzierenden großen Bank erklärte jüngst, die Reeder müßten sich auf eine Stärkung ihrer finanziellen Basis einstellen, denn die Geldinstitute sähen sich gezwungen, ihre Kriterien für Schiffsfinanzierungen erheblich zu verschärfen. Eine Reihe von Banken werde sich ganz aus diesem Geschäft zurückziehen.
Denn die Finanzierung von Schiffen ist risikoreich geworden, weil angesichts der Übertonnage viele Reedereien kaum mehr die Betriebskosten erwirtschaften - von den Finanzdiensten ganz zu schweigen. Weltweit sind nach Ermittlungen von Lloyd´s 1.663 Schiffe aufgelegt, 80 Millionen tdw und damit mehr als ein Viertel der Weltflotte von 422,6 Millionen!"
... vom 3. August 1984!
Sind Sie auch darauf hereingefallen?
Diesen Scherz erlaubte sich der Kolumnist und Schiffsexperte Michael Rathmann in seiner Kolumne "Ceterum Censeo" in der Zeitschrift HANSA 2010, Nr. 1 (Seite 72)
Die Krise wurde überwunden. Zwischenzeitlich entwickelten sich Schiffsbeteiligungen zu einer der sichersten Anlageformen überhaupt. Laut einer umfassenden Erhebung von Fondsmedia wurden 92,5% aller beendeten Schiffbeteiligungen der letzten 25 Jahre mit einem durchschnittlichen Vermögenszuwachs von 6,7% (netto, nach Steuern!) endabgerechnet. Selbst die Misserfolge brachten immerhin im Schnitt noch rund 76% des eingesetzten Kapitals zurück. Wohlgemerkt - das ist der Durchschnitt der gesamten Branche! Die Ergebnisse der führenden Emissionshäuser sehen noch besser aus.
Die Frage ist, ob wir diesmal "endlich" eine Krise haben, die ewig dauert. Es ist interessant, dass manche Menschen sich nur an Negativszenarien halten und positive Chancen erst erkennen, wenn andere sie wahrgenommen und das Geld verdient haben. Wir können beobachten, dass das Krisenmanagement der Branche dazugelernt hat. Auch mehren sich bereits die Anzeichen für eine Normalisierung. Wer jetzt einsteigt, wird gut verdienen. Wenn er sich an Fakten und Vernunft orientiert, statt an irrationaler Panik.





Kommentare
das ist in der Tat eine interessante Anlageform. Auch und gerade heute. Die Sicherheit ist natürlich eine andere als bei Bundesanleihen. Dafür aber durch Sachwerte gedeckt, gegen Inflation geschützt und deutlich lukrativer. Gerade heute!
Ihre Bank ist sicher eine gute Adresse, wenn Sie Wertpapiergeschäfte selbst günstig abwickeln und Ihr Depot verwalten wollen. Für Schiffsbeteilig ungen und andere Sachwertinvesti tionen gibt es Spezialisten. Leute wie uns! Fragen Sie uns ruhig! Wir freuen uns und werden umgehend antworten.
Herzliche Grüße
Harald Wolff